Cuenca

Die Kolonialstadt Ecuadors – Cuenca

Cuenca ist wohl die schönste Kolonialstadt Ecuadors und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Circa 330.000 Einwohner leben am Fuß des wunderschönen Cajas Nationalparks, knapp 200 Kilometer südöstlich von Guayaquil, auf einer Höhe von 2.560 Metern.
Cuenca ist das Zentrum der ecuadorianischen Keramikherstellung. Das Bild der Stadt wird geprägt von Kopfstein gepflasterten Straßen, zweistöckigen republikanischen Häusern und über 50 Kirchen.
Die Kolonialstadt ist berühmt für ihr niveauvolles Kunsthandwerk und die Herstellung der edlen Panama Hüte. Neben vielen verschiedensten Künstlern lebt und arbeitet hier der berühmte Keramikkünstler Eduardo Vega.

Die stolze und geschichtsbewusste Stadt wird vom Fluss Tomebamba in zwei Hälften geteilt.
Im Norden befindet sich das koloniale Zentrum, südlich des Flusses befinden sich die Universität sowie die modernen Stadtteile.

Cuenca ist ein Schmelztiegel verschiedener europäischer Einflüsse und indigener Kulturen, insbesondere den „cholas„, das sind Cañari-Frauen, die Spanier geheiratet haben, stolze Mestizinnen, die das Stadtbild beherrschen. Sie tragen weiße Hüte und einen blumengeschmückten Rock. Das Herz von Cuenca ist der Park, Parque Abdón Calderón, ehemals Plaza Mayor, wo die Cholas, stolze Mestizinnen, ihre Panamahüte anbieten. Das Rathaus, die alte und neue Kathedrale gruppieren sich um den Park.

Ausflugsziele

Die neue Kathedrale, Catedral Nueva, ist mit ihren blauen Kuppeln das Wahrzeichen der Stadt. Direkt gegenüber ist die Catedral Vieja, die alte Kathedrale, deren Bau im Jahr 1557, im Stadtgründungsjahr, begonnen wurde.

Wechselnde Kunstausstellungen können Sie in dem im Kolonialstil gebauten Kulturhaus, Casa de la Cultura Ecuadoriana, an der Südseite des Parks, besuchen. Sehr empfehlenswert ist das Hut-Museum, Museo del Sombero, in der Straße Calle Larga. Es ist Fabrik, Café, Kunstgalerie und Museum unter einem Dach. Hier erleben Sie bei einer kostenlosen Führung, wie die berühmten Panamahüte geflochten und weiterverarbeitet werden.

Die acht Kilometer südwestlich vom Stadtzentrum gelegenen Termas sind heiße Thermalquellen, die einen natürlichen Ursprung haben. Dort können Sie sich von Ihrem Stadtrundgang entspannen.

Besuch der Inkastätte Ingapica

Inka-Stätte Ingapirca: Früh morgens fahren Sie nach Norden. Ca. 80 Kilometer von Cuenca entfernt liegt die bedeutendste Fundstätte der Inkas in Ecuador, Ingapirca (Inkapirka, Kichwa: „Inkamauer“), auch Hatun Kañar (Hatun Cañar, „Groß-Cañar“). Der genaue Zweck der Anlage, die von den spanischen Chronisten der Conquista als „Burg“ (castillo) bezeichnet wurde, ist noch immer nicht entschlüsselt. Inzwischen ist jedoch deutlich geworden, dass es sich nicht nur um eine Festung, sondern auch um eine Kultstätte der Kañari handelte, die später auch von den Inka genutzt und ausgebaut wurde. Die Bauweise des fugenlosen Zusammenfügens großer behauener Steinblöcke ähnelt den in Cuzco erhaltenen Inkaruinen. Nach gängiger Deutung umfasst der Komplex unter anderem einen Sonnentempel, ein Observatorium zur Beobachtung von Sonne und Mond, Lagerräume, rituelle Bäder, Grabstätten, Straßen und Plätze. Die Fahrtzeit beträgt ca. 1,5 Stunden pro Strecke. Auf dem Rückweg genießen Sie ein Mittagessen in einem landestypischen Restaurant.

Besuch Chordeleg

Sie beginnen die Tour mit einem Besuch von „San Bartolome„ eine kleinen Stadt neben dem Anden-Gebirge, mit einem fantastischen Blick auf das Tal des Flusses Santa Bárbara. Besuchen Sie ein traditionelles Geschäft und den Prozess der Herstellung von Musikinstrumenten beobachten. Sie fahren weiter nach Chordeleg eine Stadt bekannt im ganzen Land für seine Keramik, Gold- und Silberschmuck und vor allem für ihre filigrane Arbeit aus Gold- und Silberfäden. Hier können Sie den Herstellungsprozess von Schmuck beobachten. Anschließend haben Sie die Möglichkeit um den zentralen Platz zu bummeln und die sich dort befindlichen Geschäfte zu besichtigen.

Besuch Gualaceo

Gualaceo ist bekannt für seine Märkte, wo hauptsächlich Tiere, Haushaltswaren und Lederschuhe verkauft werden. Sie besuchen ein Textilgeschäft, wo die Weber feine Tücher und Schals produzieren, indem sie Rückzieherwebstühle und die Inkatechnik benutzen. Am Nachmittag kehren Sie nach Cuenca zurück.

Wanderung im Cajas Nationalpark

Für Wanderer ein absolutes Muss: der Cajas Nationalpark. Er liegt nur wenige Kilometer westlich von Cuenca und ist durchzogen von 200 Lagunen in Höhen von 3.150 bis 4.400 Metern. Genießen Sie die grandiose Landschaft, wandern Sie entlang ausgewiesener Pfade mit atemberaubenden Ausblicken! Wander- und Offline-Karten unbedingt mitnehmen. Sie bekommen diese bei der örtlichen Touristeninformation.

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