Straße der Vulkane

Allgemeine Informationen

Der herausragendste Naturforscher in Ecuador war zweifellos Alexander von Humboldt. Er nannte die von Quito aus erkundete innerandine Region begeistert die „Straße der Vulkane“.

Das Andenhochland zieht sich von Nordosten nach Südwesten durch das Land und bildet eine der vier großen Regionen Ecuadors. Reisende merken sich meist weniger die Namen der parallelen Gebirgszüge Cordillera Occidental und Cordillera Central, sondern den der rund 500 Kilometer langen Hochebene dazwischen: Die „Straße der Vulkane“ bietet spektakuläre Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel und grüne Hänge. Man kann die Hochebene bequem per Bus oder Zug bereisen. Am nördlichen Ende liegt Quito, eine der höchstgelegenen Hauptstädte der Welt (2.850 Meter), und im südlichen Teil Cuenca, die schönste Stadt Ecuadors.

An der Panamericana des Südens liegen die historisch bedeutsamen Städte Riobamba und Loja, vor allem aber das Weltkulturerbe Cuenca, die schönste Stadt und heimliche Kulturhauptstadt Ecuadors.

Sehenswertes entlang der Straße der Vulkane

Die Straße der Vulkane – mit den Höhepunkten Chimborazo, Cotopaxi und Sangay – führt Sie von Quito bis Alausí. Diese Strecke können Sie auf verschiedene Weisen und in Ihrem eigenen Tempo erkunden. Besuchen Sie die Nationalparks Cotopaxi, Chimborazo und Sangay. Hier können Sie wandern, reiten und bergsteigen. Täglich starten Touren zu den Gipfeln. Achten Sie auf die Höhenmeter, denn die wenigsten Menschen schlafen über 3.000 Metern gut.

Wir haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Straße der Vulkane für Sie zusammengestellt:

UNESCO-Welterbe-Stadt Quito

Beginnen Sie Ihre Reise in Quito und übernachten Sie am besten in einem der kleinen Hotels in der Altstadt mit grandiosem Ausblick auf die Stadt. So können Sie schon im Morgengrauen durch die Gassen bummeln, als Erster die Kirchen besuchen, die ab 7:00 Uhr öffnen, und beobachten, wie die Stadt erwacht.

Cotopaxi Nationalpark

Der Cotopaxi, der höchste aktive Vulkan der Welt, beeindruckt jeden Besucher. Man muss kein Bergsteiger sein, um die majestätischen Andenriesen zu lieben. Der Cotopaxi Nationalpark wurde 1975 gegründet und umfasst die Region um den Cotopaxi-Vulkan. Der Nationalpark liegt zentral in Ecuador und ist ein beliebtes Reiseziel, nicht nur wegen seiner Lage. Für viele Ecuadorianer ist dies der Ort, an dem sie zum aller ersten Mal Schnee berühren.

Lagune Quilotoa

Fast alles in Ecuador hat vulkanischen Ursprung – so auch die Seen. Die Quilotoa-Lagune liegt westlich vom Cotopaxi, etwa eine Stunde Fahrtzeit mit vielen Serpentinen. Hier wandert man hinunter und lässt sich von Eseln wieder hinauftragen.

Chimborazo Reservat

Der Chimborazo, 6.310 Meter hoch, liegt etwa 50 Kilometer von Riobamba entfernt und kann daher perfekt von dort aus besucht werden. Der obere Teil des Berges ist ab etwa 5.100 Metern komplett vergletschert und bietet zusammen mit grasenden Alpaka-Herden im Hintergrund zahlreiche Fotomotive.

Riobamba

Riobamba ist die Hauptstadt der Provinz Chimborazo und seit Kolonialzeiten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Bei klarem Wetter bietet Riobamba eine herrliche Aussicht auf die umliegende Andenlandschaft. Hier können Sie den Chimborazo (6310 m), El Altar (5319 m), Carihuairazo (5020 m), Tungurahua (5023 m), Cubillín (4711 m) und Sangay (5230 m) bewundern.

Guamote

Guamote ist ein Juwel der Anden, wo die Zeit stillzustehen scheint. Das Dorf lebt hauptsächlich von der landwirtschaftlichen Produktion der Bauern der Region. Die Hauptattraktion ist der lokale Markt, der nicht der richtige Ort ist, um Souvenirs zu kaufen, aber definitiv der beste Ort, um authentisch in die ecuadorianische Kultur einzutauchen. Der Name Guamote stammt von den Kichwa-Wörtern „Hua“ und „Muti“, die „mit gekochtem Mais“ bedeuten.

Sangay Nationalpark

Drei Vulkane, mehr als 322 Lagunen, weitläufige Vegetation und verschiedene Geheimnisse kennzeichnen diesen einzigartigen Nationalpark. Der Sangay-Nationalpark schützt das empfindliche und reichhaltige Ökosystem um den schneebedeckten Sangay-Vulkan, der als der aktivste des Landes gilt. Dank des großzügigen vulkanischen Bodens und der reichen Bewässerung sind hier zahlreiche Pflanzenarten sowie Hunderte von Vogelarten, Säugetieren und Reptilien beheimatet.

Reiseempfehlungen

6 – 9 Tage
Andenpanorama

Reiten im Andenhochland von Ecuador

Highlights: Quito Weltkulturerbe, Antisanilla Reservat, Ausritt zu den Brillenbären, Papallacta, Vogelbeobachtung, Hacienda La Alegría, Charga Kultur-Reitausflüge, Reiten im Bergnebelwald, Machachi Tal, Optional: Galapagos-Inseln

Auch Pferdefans kommen in Ecuador auf ihre Kosten- erkunden Sie das Andenhochland zu Pferd.

Ab 860,- EUR pro Person
22 – 26 Tage
Brillenbär

Ecuador und seine Naturwunder

Diese Rundreise bietet die besten Chancen auf Tierbeobachtungen

8 – 10 Tage
Chimborazo Lodge

Ecuador Mietwagen-Rundreise klassisch

Highlights: Vulkane, Indigene Märkte, Zugfahrt Teufelsnase, Ingapirca

Individuelle Rundreise entlang der Straße der Vulkane - Quito, Cotopaxi, Baños, Chimborazo, Alausí, Cuenca, Guayaquil

Ab 1390,- EUR pro Person
14 – 21 Tage
Lagunas de Ozogoche

Ecuador Mietwagenrundreise durch sechs Nationalparks

Highlights: Quito, Nationalpark Antisana, Nationalpark Cotopaxi, Reservat Chimborazo, Cuenca, Nationalpark Cajas, Nationalpark Cayambe Coca, Nationalpark Sangay

Besuchen Sie sechs großartige Nationalparks im Andenhochland Ecuadors mit dem Mietwagen. Alle Stopps auswechselbar.

Ab 1730,- EUR pro Person
16 – 21 Tage
Atemberaubendes Panorama

Ecuador Vulkan-Trekking und Galapagos Aktivreise

Highlights: Vulkane, Übernachtung im Zelt, Fahrradtour, Wasserfälle in Baños, Insel North Seymour, Pinnacle Rock, Bartolomé, Wanderung Sierra Negra Vulkan, Pinguine auf der Insel Isabela

Wanderungen um den Limpiopungo-See - durch die Toachi-Schlucht, nach Quilotoa, am Chimborazo und in Baños.

Ab 3080,- EUR pro Person

Reiseberichte

So wunderschöne Eindrücke und Erlebnisse

28. Oktober 2024

Wenn wir an dieses Reiseerlebnis denken, haben wir immer wieder das Gefühl, mindestens ein halbes Jahr unterwegs gewesen zu sein – so viele, so wunderschöne Eindrücke und Erlebnisse; so tolle Menschen!

Wir können, ohne zu übertreiben sagen: Das war unsere Lebenstraum- Reise, und unsere Erwartungen wurden übererfüllt!

Wenn man sich in Erinnerung ruft: In 21 Tagen allein 12 Flugtransfers, dazu noch Schiffs- bzw. Bootstransfers, Bus, Taxi… und ALLES hat wie am Schnürchen geklappt! Das war einfach unglaublich.

(Ein einziges Mal gab es eine Verzögerung, weil ein Flugzeug defekt war; aber das war alles zu händeln).

Sie haben uns eine Reise geplant und gebucht, die wir nie vergessen werden, an die wir mit großer Freude, Dankbarkeit und mit einem Gefühl von magischen Gänsehautmomenten zurückdenken.

Ihre fachkompetente, geduldige, verständnisvolle und freundliche Beratung haben wir sehr geschätzt.

Die Routenplanung und die Hotelauswahl waren sehr gut gewählt. Und die Reiseleiter/innen vor Ort waren jedes Mal top!

Mit Ihrer perfekten Arbeit in Vorbereitung unserer Reise haben Sie die Grundlage geschaffen, dass wir alles, was geplant war, in jedem Moment genießen konnten. Es hat einfach alles funktioniert. Und Dank Ihrer Ortskenntnis und entsprechender Tipps haben wir keine „bösen Überraschungen“ erlebt oder schlechte Erfahrungen gemacht.

Wir können Ihnen gar nicht genug danken und werden Sie unbedingt weiterempfehlen!

cdklippe

Eine einmalig umwerfende Reise zu den Galapagos-Inseln

27. Mai 2024

Eine fantastische Reise ist nach drei Wochen nun leider vorbei und eins können wir vorab sagen : Es war unglaublich faszinierend, abwechslungsreich, einfach nicht mit Worten zu beschreiben ! Wir sind immer noch völlig geflasht und müssen all diese Impressionen hier zu Hause erst einmal verarbeiten !

Aber nun der Reihe nach ! Wir waren 4 Leute ( 2 Familien) und flogen zunächst nach Quito, wo wir drei Nächte in zwei wundenschönen Appartements untergebracht waren. Die Gastgeber waren ursprünglich Deutsche, die schon viele Jahre (Jahrzehnte) in Quito leben und dieses tolle Kleinod dort geschaffen haben. Wir haben uns sofort gut mit Wolfgang und Annemarie verstanden und fühlten uns gleich heimisch. Die Tage in Quito und Umgebung vergingen durch die Ausflüge sehr schnell. Wir hatten einen tollen deutschsprachigen Guide für die historische Altstadt. Es war ein fantastischer Trip und über Paula haben wir viel Interessantes erfahren. An einem weiteren Tag besuchten wir die sehr sehenswerte Quilotoa-Lagune und machten einen Zwischenstopp bei Indigenen, einer Künstlergemeinde. Begleitet wurden wir durch einen englischsprachigen, sehr engagierten Guide, der uns viel Wissenswertes über Ecuador näher brachte.

Nach Quito ging es für einige Tage auf die Insel San Cristobal. Auch hier hatten wir wunderschöne Appartements bei einem super netten Gastgeber (Luis), der uns jeden Morgen ein fantastisches Frühstück bereitete mit Früchten von seinem Bauernhof. Die Tage auf dieser Insel waren mit Tauch / Schorchelausflügen belegt und einige Sachen machten wir auf eigene Faust. Unsere dortige Ansprechpartnerin Manuela gab uns jede Menge Tips und Empfehlungen und auch sie haben wir doll ins Herz geschlossen und halten noch rege Kontakt. Die Insel ist wunderschön und durch die vielen Seelöwen, die überall auf Bänken rumliegen, die vielen verschiedenen Vögel, Meerechsen etc. ist es einfach fantastisch dort. Man fühlt sich gleich heimisch und liebt dieses Inselchen.

Nach einigen Tagen auf San Cristobal folgte dann die Insel Santa Cruz. Hier wohnten wir in einem kleinen, schönen Hotel direkt um die Ecke der Ausgeh-und Shoppingmeile. Diese Insel ist touristischer, hat aber ebenfalls einen tollen Charme und ist mega ! Wir machten hier Ausflüge mit dem Rad inkl. Guide, besuchten die Tortuga Bay, hatten einen Schorchel-Tauchausflug etc. Durch unsere Ansprechpartnerin vor Ort hatten wir eine Menge Empfehlungen zusätzlich erhalten. Die Tage vergingen wie im Fluge und schon ging , nach dieser Zeit auf Santa Cruz, eine Katamaran Tour los (Westroute) auf der Tip Top Ii für eine Woche , Wir hatten auf dem Katamaran unseren deutschsprechenden Guide Silvia – eine wirklich ganz tolle Reiseleiterin mit super viel Wissen ! Es war eine fantastische Zeit an Bord! Die Crew, die Mitreisenden, Silvia – wir waren eine ganz tolle Truppe und hatten viel Spaß! Täglich zwei Anlandungen , dazwischen Schnorchelausflüge – wir haben unheimlich viele , wunderschöne Orte kennengelernt und darüber jeweils viel erfahren durch Silvia, viele, viele Tiere gesehen- ob im Meer , an Land oder in der Luft ! Wir hatten absolut delikates Essen an Bord ( Frühstück, Mittag, Abendbrot) . Einfach der pure Wahnsinn !!!!

Leider waren die drei Wochen auch schnell zu Ende – wir haben jedoch soviel gesehen, so nette Menschen kennen-und schätzen gelernt – der Abschied fiel extrem schwer !!! Aber mit ganz viel tollen , einmaligen Eindrücken sind wir wieder in Deutschland und sind äußerst froh, so eine unglaubliche Reise gemacht zu haben ! Absolut empfehlenswert – und jeder der an Flora und Fauna interessiert ist, sollte zu diesem paradiesischen Archipel reisen ! Dank Galapagos Pro wurde diese Reise zu einer absoluten Traumreise ! Ein Lob an alle wunderbaren Mitarbeiter, die so einen fantastischen Job gemacht haben. Sie haben sich zudem auch sehr bemüht, dass ein fehlender Koffer ( er ist in Hamburg stehen geblieben bei Abflug) uns nach San Cristobal nachgeliefert worden ist. Den Kontakt zur Fluggesellschaft hat Galapagos Pro gehalten ! Danke dafür !

Fazit: Eine nicht in Worte zu fassende Traumreise , wir würden diese immer wieder empfehlen – top organisiert durch das fantastische und erfahrene Orga-Team von Galapagos Pro ! Wir haben damals die Empfehlung von Freunden bekommen, über Galapagos Pro zu buchen . Und wir haben es nicht bereut! Vielen lieben Dank ! Alle Daumen hoch 👍 👍👍

Birgit Banse

Häufige Fragen zur Straße der Vulkane

Zu den bekanntesten Vulkanen entlang dieser Route gehören:

  • Cotopaxi (5.897 m) – Einer der höchsten aktiven Vulkane der Welt.
  • Chimborazo (6.263 m) – Der höchste Berg Ecuadors und der Punkt auf der Erdoberfläche, der dem Weltraum am nächsten ist.
  • Tungurahua (5.023 m) – Ein aktiver Vulkan in der Nähe der Stadt Baños.
  • Antisana (5.758 m) – Ein abgelegener Vulkan im Antisana-Öko-Reservat.

Nach Humboldt Definition beginnt die Straße der Vulkane in Quito und endet in Riobamba. Wir empfehlen aber auch Cuenca in Ihrer Routenplanung einzuschließen.

Die beste Art, die Straße der Vulkane zu bereisen, ist mit dem Auto oder Mietwagen, da dies maximale Flexibilität bietet, um die verschiedenen Vulkane, Nationalparks und Aussichtspunkte entlang der Panamericana zu erkunden.

Ja, zu den bekanntesten Nationalparks entlang der Straße gehören:

  • Nationalpark Cotopaxi – Heimat des Cotopaxi-Vulkans und beliebtes Ziel für Wanderer.
  • Nationalpark Chimborazo – Schützt die Hänge des Chimborazo und seine einzigartige Flora und Fauna.

Einige der wichtigsten Orte entlang der Route sind:

  • Quito – Die Hauptstadt Ecuadors und UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Riobamba – Eine charmante Stadt, die am Fuß des Chimborazo liegt.
  • Baños – Beliebt für Thermalquellen und Wasserfälle.

Die wenigsten Menschen haben in Ecuador Probleme mit der sogenannten Höhenkrankheit (Wasseransammlungen in der Lunge oder im Gehirn – deshalb auch Höhenlungenödem/Höhenhirnödem genannt). Die meisten Besucher jedoch spüren die dünne Luft und zeigen normale Anpassungsschwierigkeiten wie erschwerte Atmung bei Anstrengung, gelegentliche Kopfschmerzen sowie unregelmäßigen Schlaf. Deshalb ist eine ausreichende Akklimatisierung wichtig, wenn man Aktivitäten in hohen Lagen machen will. Quito liegt bereits auf über 2.700 Metern. Wenn Sie schon aus Erfahrung wissen, dass Sie die Höhe nicht gut vertragen, sollte die Reise so geplant werden, dass Sie Höhen über 2.500 Meter nicht überschreiten.

Anhand folgender Symptome kann man die Höhenkrankheit frühzeitig erkennen:

  • körperliche Beschwerden wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Sehstörungen, Halluzinationen und Atemnot
  • Teilnahmslosigkeit
  • plötzlicher Leistungsabfall oder Trittunsicherheit

Für Wanderungen in Ecuador in den Nationalparks im Hochland empfehlen wir, einen lokalen Naturführer mitzunehmen. Ob man Höhenkrank wird oder nicht, ist vorab nicht einzuschätzen; es kann auch trainierte Wanderer treffen, die noch nie in diesen Höhen waren.